Nach dem Surendorf-Pokal war die Schwielochsee-Pokalregatta, die zweite Wettfahrtserie, die bei viel Wind stattfand.
Nach guten Starts in den ersten beiden Wettfahrten, segelte ich mich auf den Kreuzen nach hinten, da ich mein Glück immer wieder auf der linken Bahnseite suchte, die meiner Erfahrung nach bei Südwestwind gut funktioniert. Offensichtlich hatte ich mich da getäuscht.
Erst in der dritten Wettfahrt blieb ich beim Feld und konnte die Luvtonne als Zweiter runden. Diesen Platz verlor ich allerdings, als ich bei der zweiten Kreuz sah, dass ein Konkurrent rechts durchfuhr, und ich mein Glück wieder auf der linken Bahnseite suchte. Mit dem verheerenden Ergebnis, dass ich in einem Windloch hängen blieb und mich das halbe Feld passierte.
Auf der Zielkreuz konnte ich mich noch auf den siebten Platz vorarbeiten. Danach hatte ich begriffen und segelte am nächsten Tag konsequent beim Feld und eher auf der rechten Bahnseite. So konnte ich zwei zweite Plätze einfahren. Besonders in der letzten Wettfahrt war ich über die Zielkreuz glücklich, bei der ich mit drei Konkurrent:innen bis zum Schluss erfolgreich um den zweiten Platz kämpfte.
Die beiden zweiten Plätze hätten mich noch auf den dritten Gesamtrang gebracht, doch ich hatte in der vorletzten Wettfahrt einen Frühstart hingelegt und damit meinen Streicher.
Letztlich wurde ich Achter von 22 Gestarteten.
Ole Reinhardt vom Sportverein Stahl Finow e.V. gewann den Schwielochsee-Pokal souverän mit vier ersten Plätzen.
Meer-Seen-Cup 2026 – Spannung, perfekte Bedingungen und 164 Meldungen
Am 10. und 11. Oktober stand der Müggelsee ganz im Zeichen des Nachwuchssegelns: Die Seglergemeinschaft am Müggelsee (SGaM) richtete zum 5. Mal den Meer-Seen-Cup für die Klassen Opti A und Opti B aus. Insgesamt 164 Meldungen gingen für das Regattawochenende ein. Und...



